S9 Serie: Die Technik hinter der variablen Blende

Samsung Galaxy S9: Die Technik hinter der variablen Blende

Die variable Blende des Samsung Galaxy S9 Plus soll für besser Fotos bei schlechten Lichtverhältnissen sorgen. Welche Technik dahinter steckt, zeigt jetzt JerryRigEverything in seinem neuesten Teardown-Video.

Das Samsung Galaxy S9 und Galaxy S9 Plus besitzen eine variable Blende, die je nach Lichtsituation automatisch zwischen f/1.5 und f/2.4 umschaltet oder vom Nutzer im Pro-Modus manuell umgestellt werden kann. Das soll vor allen Dingen bei Fotos unter schlechten Lichtbedingungen und Videos mit hoher Bildwiederholrate helfen. Einen Blick auf die Technik dahinter verschafft jetzt Zack Nelson von JerryRigEverything in seinem neuesten Teardown-Video. Dort nimmt der das kleinere Galaxy S9 auseinander und spielt mit dem Modul der Hauptkamera herum.

Dabei zeigt sich deutlich der Verschlussmechanismus der Kamera, der besonders in Anbetracht des geringen Platzangebotes im Samsung Galaxy S9 spannend ist. Wie ab der Mitte des Videos zu sehen, werden dabei zwei Kunststoffblenden durch einen kleinen Hebel an der Seite des herausstehenden Moduls vor die Linse geschoben. Bewegt wird der Hebel wiederum, so vermutet Nelson, durch Magnete in der Modul-Einfassung. Die Magnete sind auch Teil des optischen Bildstabilisators, den der Bastler im Zuge des Teardown zerlegt.

In unserem ausführlichen Kamera-Test des Samsung Galaxy S9 Plus, bei dem wir das neue Flaggschiff mit dem Galaxy S8 Plus und Galaxy Note 8 verglichen haben, konnte die Kamera mit der variablen Blende aber nicht in allen Belangen überzeugen. Bei hellem Sonnenschein brennen Bildbereiche zwar deutlich weniger als bei den älteren Modellen des südkoreanischen Herstellers aus. Die von Samsung selbst groß beworbene Lowlight-Qualität brachte allerdings nicht die erhoffte Verbesserung.

 

http://www.areamobile.de/news/47146-samsung-galaxy-s9-die-technik-hinter-der-variablen-blende

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